Auswertung der Saison 2021/2022 im Nachwuchsbereich

Bambinis (U7):
  • Hier gibt es keinen Spielbetrieb, die Vereine organisieren in Eigenregie Turniere.
  • Im Spielbetrieb vorgesehen ist eine Hallenkreismeisterschaft in dieser Altersklasse, diese ist jedoch durch Corona ledier ausgefallen.
 
F-Junioren (U9):
  • Das Pilotprojekt Fairplay-Liga auf zwei Spielfeldern parallel und ohne Tabelle hat überzeugt und wird in der kommenden Saison nur leicht verbessert fortgeführt
  • Entsprechend gibt es auch keine Daten für eine Auswertung, aber der Spaß hat im Vordergrund gestanden und die Spielzeit der einzelnen Spieler hat sich wesentlich erhöht. Also sind die Kinder ganz klar die Gewinner bei den F-Junioren.
  • Ein ganz großes Dankeschön an die verantwortlichen Trainer, die hier viel dazu beigetragen haben, dass diese Veränderung eine Chance bekam und auch als solche erkannt wurde.
 
 E-Junioren (U11):
  • Hier wurde bis zur Winterpause eine regional eingeteilte Vorrunde mit 6 Staffeln á maximal 6 Mannschaften in Hin- und Rückrunde gespielt. Aus den dabei entstandenen Tabellen wurden jeweils die Platzierungen für die Staffeleinteilungen in der zweiten Spielhälfte als Grundlage genutzt (also alle Erstplatzierten zusammen, alle Zweitplatzierten usw.).
  • Die Erstplatzierten spielten dabei den Kreismeister sowie die Platzierungen 2 und 3 aus. Hier hat der SV Plate einen glatten Durchmarsch hingelegt, sowohl in der Vorrunde (24 Punkte aus 8 Spielen und 80:20 Toren) als auch in der Meisterrunde (30 Punkte aus 10 Spielen und 48:20 Toren) blieben die jungen Störkicker ungeschlagen. Auf dem 2. Platz folgen hier die SG Einheit Crivitz mit 18 Punkten und nur durch das etwas schlechtere Torverhältnis und mit ebenfalls 18 Punkten auf dem Konto landete die SG Sternberg Brüel auf Platz 3.
  • Auch hier hat sich der Modus mit kleinen Staffeln durchgesetzt, auch hier ein großes Dankeschön an die verantwortlichen Trainer und Betreuer für die Unterstützung der Umsetzung; und auch hier wird in der kommenden Saison nur an kleinen Stellschrauben zur Verbesserung gedreht.
 
D-Junioren (U13):
  • Hier wurde in 2 Staffeln (Ost und West) eine Hin- und Rückrunde gespielt, im Anschluss spielten aus beiden Staffeln jeweils die beiden Erst- und Zweitplatzierten die Plätze 1 bis 3 aus.
  • In der Ost-Staffel hatte die Mannschaft der SpVgg Cambs-Leezen Traktor mit 50 Punkten aus 18 Spielen und 135:20 Toren die Nase vorn, gefolgt von der SG Sternberg/Brüel mit 47 Punkten und 100:20 Toren.
  • In der West-Staffel entschied das Torverhältnis. Ganz oben landete die SG Zastrawa mit 50 Punkten aus 22 Spielen und 107:40 Toren, dicht gefolgt vom Rodenwalder SV mit ebenfalls 50 Punkten, jedoch nur 92:32 Toren.
  • Die Finalspiele waren eigentlich in Hin- und Rückspiel angesetzt. Alle beteiligten Vereine beantragten allerdings aufgrund der durch die vielen Nachholspiele sehr langen Saison, dass die Entscheidung in einem Finalspiel ausgespielt werden sollte.
  • Das Spiel um den Kreismeistertitel fand auf neutralem Boden in Parchim zwischen der SG Zastrawa und der SpVgg Cambs-Leezen Traktor statt und endete 0:10 deutlich für Cambs-Leezen.
  • Das Spiel um Platz 3 fand in Sternberg statt. Die Partie SG Sternberg/Brüel gegen den Rodenwalder SV endete 1:3.
  • Folglich ist die SpVgg Cambs-Leezen Kreismeister, gefolgt von der SG Zastrawa und dem Rodenwalder SV.
  • Kreispokalsieger wurde ebenfalls die SpVgg Cambs-Leezen, sie setzte sich knapp gegen den SV Plate durch.
  • Da in der kommenden Saison der jüngere Jahrgang in die D-Jugend aufrücken wird, verzichtete Cambs-Leezen auf den Aufstieg, sodass der Zweitplatzierte (SG Zastrawa) nächste Saison in der Landesliga D-Jugend mitspielen wird.
  • Fairplaywertung: In der ganzen Saison gab es in den Spielen der D-Junioren eine Handvoll Gelbe Karten, eine einzige Gelb-Rote Karte und keinen Platzverweis. Demnach lässt sich ganz klar festhalten: eine sehr faire Saison bei den D- Junioren!
 
 C-Junioren (U15):
  • Hier wurde in einer Staffel mit 11 Teams in Hin- und Rückrunde gespielt.
  • Kreismeister wurde der TSV Empor Zarrentin (52 Punkte aus 20 Spielen und 113:15 Toren), dicht gefolgt vom Wittenburger SV (50 Punkte und 64:13 Toren) und mit etwas Abstand dahinter der SV Rotation Neu Kaliß (43 Punkte und 56:38 Toren).
  • Ärgerlich für den Wittenburger SV: Aufgrund einer Kommunikationspanne wurde ein deutlich zu alter Spieler in einem Spiel eingesetzt, welches dann im Nachgang durch ein Sportgerichtsurteil als verloren gewertet werden musste. Am Ende waren es diese entscheidenden 3 Punkte.
  • Kreispokalsieger wurde ebenfalls der TSV Empor Zarrentin. In einem spannenden Finale gegen den SV Fortschritt Neustadt Glewe setzten sich die Kicker vom Schaalsee knapp mit 1:0 durch.
  • Der beste Torschütze kommt ebenfalls aus Zarrentin: Luke Langkau erzielte mit seinen 49 Toren fast die Hälfte aller TSV-Tore.
  • Da in der kommenden Saison alle aufstiegsberechtigten Mannschaften (Plätze 1-3) in die B-Jugend wechseln, steigt keiner davon in die Landesliga auf. Es wird die Mannschaft vom Lübzer SV (Staffelsieger Landesliga D-Jugend) dafür auch in der C-Jugend in der Landesliga spielen können, praktisch als Ersatz für einen Aufsteiger.
  • In der Fairplay-Wertung: Auch hier ging es weitgehend sehr fair zu. Ein paar Gelbe Karten und keine Gelb-Rote Karte sind ein gutes Ergebnis. Leider trüben zwei Rote Karten sowie zwei Sportgerichtsverfahren hier etwas die Statistik; das kann nächste Saison durchaus besser werden.
 
B-Junioren (U17):
  • Hier wurde in einer Staffel mit 7 Teams in Hin- und Rückrunde gespielt.
  • Kreismeister wurde der SC Parchim mit 31 Punkten aus 12 Spielen und 84:20 Toren. Der 2. Platz geht an die SG Eldena/Kummer/Neu Kaliß mit 27 Punkten und 109:31 Toren. Auf dem 3. Platz landete der SV Plate mit 21 Punkten und 40:33 Toren.
  • Natürlich kommt bei so vielen Toren Vorsprung auch der beste Torschütze von der SG Eldena/Kummer/Neu Kaliß: Janne Luis Willuweit erzielte stolze 49 Treffer.
  • Kreispokalsieger ist die SG Eldena/Kummer Neu Kaliß, die im Finale die SG Einheit Crivitz deutlich mit 7:1 bezwingen konnte.
  • Die Fairplay-Wertung ist bei den B Junioren als sehr erfreulich zu sehen. Kaum Gelbe, zwei Gelb-Rote und keine Rote Karte sind hervorragend.
  • Als Kreismeister nimmt der SC Parchim sein Aufstiegsrecht wahr und wird in der kommenden Saison in der Landesliga antreten.
 
 A-Junioren (U19):
  • Kein eigener Spielbetrieb in Westmecklenburg, bisher immer nur Landesliga als niedrigste Spielklasse.
  • Seit dieser Saison gemeinsam mit dem Kreisfußballverband Schwerin-Nordwestmecklenburg eine A- Jugend auf Kreisebene (Schwerin-Nordwestmecklenburg ist der durchführende Verband)
  • Aus unserem Kreis sind mit dem SV Sukow, TSV Vietlübbe und SV Spornitz Dütschow drei Vertreter dabei.
  • Bestes Team aus Westmecklenburg ist der SV Sukow auf Platz 3, Vieltlübbe ist 5. und Spornitz Dütschow belegt Platz 7 der Abschlusstabelle.
  • Da in dieser Altersklasse die Planung und Organisation einer Mannschaft sehr schwierig sind, wurde die unkomplizierte Art und Weise, z. B. ein Spiel zu verlegen, auf Kreisebene gegenüber der Landesliga durchweg als sehr positiv bewertet.
  • Ob es diese Partnerschaft weiterhin geben wird, liegt aktuell an der Anzahl an gemeldeten A-Jugend-Mannschaften. Die Verantwortlichen beider Fußballkreise würden es jedoch sehr begrüßen.
 
Abschließend:
  • Die Hallenkreismeisterschaften fanden coronabedingt nicht statt.
  • Das neue Spieljahr 2021/2022 startet im Nachwuchs am Wochenende 20./21.08.2022.
  • Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und den Verantwortlichen der Mannschaften war sehr angenehm und hat wie immer großen Spaß gemacht. Ich hoffe deshalb auch in der kommenden Saison auf ein freundschaftliches Miteinander.


Michael Helbig, Obmann Jugendausschuss 

Einheitliche Poloshirts für 110 Unparteiische

„Ein großes Team“: gemeinsames „Mannschaftsfoto“ im Grabower Waldstadion mit den neuen, einheitlichen Schiri-Shirts.
Filialleiter Stefan Pinnow von der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin (li.) überreichte die Poloshirts an die Westmecklenburger Schiedsrichter*innen in Person von Hannah Werner von der SG Lindental Tessin und Obmann Robert Holst.

Grabow • Nach einer kräftezehrenden Spielzeit gehen neben den Vereinsmannschaften auch die Unparteiischen in die kurze Sommerpause. Zuvor wurde am vergangenen Samstag (18. Juni 2022) gemeinsam der Saisonabschluss in Grabow gefeiert. Diese Möglichkeit nutzten der 1. Vorsitzende des Kreisfußballverbandes Westmecklenburg (KFV WM), Dieter Karczewski, und der Schiedsrichterausschuss, um den Referees für die gezeigten Leistungen ausdrücklich zu danken. Als Anerkennung erhielt jede/r Schiedsrichter/in mit der Unterstützung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin ein Poloshirt.

 

„Die vergangenen zweieinhalb Jahre waren durch viele Unwägbarkeiten und kurzfristiges Agieren infolge der Corona-Pandemie geprägt. Hier wurde den Schiedsrichter*innen viel abverlangt. Letztlich konnten nur durch den außerordentlichen Einsatz unserer Unparteiischen alle Spiele abgesichert und durchgeführt werden, weshalb wir uns bei ihnen erkenntlich zeigen wollen“, begründete Schiedsrichterobmann Robert Holst die Idee zu den einheitlichen Jerseys – mit entsprechender Farbe für die „schwarze Zunft“. Dafür gebührt der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin ein großes Dankeschön, die das ehrenamtliche Engagement der Westmecklenburger Unparteiischen finanziell großzügig unterstützen und die Anschaffung der 110 Poloshirts mit entsprechendem Logo erst möglich machten – und diese folglich durch den Zweigstellenleiter Stefan Pinnow beim Saisonabschluss im Grabower Waldstadion an die Verbandsverantwortlichen übergaben.

 

Daneben gab es noch weitere Überraschungen bei der „Danke Schiri“-Veranstaltung. So traten erstmals gemeinsam „Schiedsrichter gegen Schiedsrichter“ zu einem kleinen Trainingsspiel an. Im Weiteren konnten mit Tobias Mann (BSG „Empor“ Grabow) und Philippe Lapöhn (SC Parchim) zudem zwei Referees zum Aufstieg in die Landesklasse gratuliert werden.

 

Anschließend ließ man die „alte“ Saison beim gemütlichen Zusammensitzen am Grill und bei lockeren Gesprächen noch einmal Revue passieren. Ein ausdrücklicher Dank gebührt, neben der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, vor allem auch der SG 03 Ludwigslust/Grabow, die ihre „Heimstätte“ den Schiedsrichter*innen kurzfristig zur Verfügung stellte – und der „guten Seele“ Dierk Schütz, der sich an dem Nachmittag vorzüglich um die Getränkeversorgung kümmerte.

Glückwunsch den Meistern und Pokalsiegern der Erwachsenen

Parchim • Spannende Spiele, insgesamt mehr als 600 Zuschauer*innen und frenetische Stimmung: Der große Pokalfinaltag der Erwachsenen am 11. Juni 2022 im Parchimer Stadion am See war ein krönender Saisonabschluss bei uns in Westmecklenburg. Herzlichen Glückwunsch den jeweiligen Pokalsiegern und ebenfalls ein dickes Dankeschön den Zweitplatzierten für beste Fußballunterhaltung!

 

Zu den Statistiken:

  1. Pokalfinale der Frauen: Poeler SV vs. Hagenower SV 2:3 (1:0)
  2. Pokalfinale der Alten Herren Ü35: TSV Goldberg 02 vs. SG Aufbau Boizenburg 1:4 (1:3)
  3. Pokalfinale der Männer: SV Schwarz-Weiß Gallin vs. SV Fortschritt Neustadt-Glewe 0:1 (0:0)

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Die herzlichsten Glückwünsche auch den jeweiligen Staffelsiegern und damit Meistern:

Den Aufsteigern maximalen sportlichen Erfolg in der nächsthöheren Liga. Allen Mannschaften eine schöne Sommerpause und gute Vorbereitung auf die neue Spielzeit 2022/2023.

Pokalsieger der B-, C- und D-Junioren stehen fest

Die D-Junioren der SpVgg Cambs-Leezen Traktor holten den Pokalsieg der D-Junioren im Kreiswettbewerb.

Parchim • Das diesjährige Finale im Kreispokal der D-Junioren war eine knappe "Kiste" mit leichten Vorteilen für den späteren Pokalsieger. Und der heißt in der Saison 2021/2022 Sportvereinigung Cambs-Leezen Traktor. Mit 3:2 setzte man sich letztendlich in einer fair geführten Partie gegen den SV Plate durch. Zahlreiche Chancen konnten die rund 100 Zuschauer*innen auf beiden Seiten bestaunen. Eine mehr nutzten die "Gäste" aus Cambs/Leezen und konnten somit den Pokal mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch! Ein Dankeschön geht auch an Schiedsrichter Jürgen Schacht für seinen Einsatz am vergangenen Sonntag (29. Mai 2022).

 

Etwas klarer war die Angelegenheit dagegen bei den B-Junioren. Im Finale setzte sich die Spielgemeinschaft Eldena/Kummer/Neu Kaliß deutlich mit 7:1 gegen die Sportgemeinschaft Einheit Crivitz durch. Das Spielergebnis spiegelt auch den Spielverlauf wider. Die Crivitzer gaben sich nie auf und stemmten sich gegen die Niederlage. Dennoch mussten sie sieben Gegentore und folglich eine klare Niederlage hinnehmen. Tortzdem eine klasse Leistung. Herzlichen Glückwunsch somit den Pokalsiegern der B-Junioren aus Eldena/Kummer/Neu Kaliß! Danke auch dem Schiedsrichterteam um Robert Busch mit seinen Assistenten Tim Schade und Maximilian Bauer, die eine faire Partie im Parchimer Stadion am See leiteten.

Bei den C-Junioren setzte sich der TSV Empor Zarrentin knapp mit 1:0 in Lübtheen gegen die Kontrahenten vom SV Fortschritt Neustadt-Glewe durch. Diese mussten ab der 44. Minute sogar in Unterzahl spielen und kämpften bis zum Abpfiff bravourös. Somit setzte sich der Kreismeister auch im Pokalwettbewerb durch, holte das „Double“ und konnte somit beide Trophäen nach der Spielzeit 2021/2022 in die Höhe stemmen.

 

Dazu herzlichen Glückwunsch!

Pokalsieger der B-Junioren 2021/2022: Die SG Eldena/Kummer/Neu Kaliß gewann das Finale deutlich.

Konstruktiver Austausch auf der Nachwuchskonferenz

Parchim-Dargelütz • Nach welchen Richtlinien sollen die Jüngsten im Kreisfußballverband Westmecklenburg in der folgenden Saison 2022/2023 kicken? Darüber diskutierten am 12. Mai 2022 Mitglieder des Vorstandes respektive der zuständigen Ausschüsse gemeinsam mit Vertreter*innen der Vereine in der Internationalen Freizeit- und Begegnungsstätte „Lütt Pütt“ im Parchimer Ortsteil Dargelütz.

 

War die „Nachwuchskonferenz“ im vergangenen Jahr noch coronabedingt ausgefallen, so traf man sich jetzt wieder in Präsenz, um die Spielregeln für die Nachwuchsteams in der neuen Spielzeit zu besprechen, um sie anschließend gleich festzulegen bzw. anzupassen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Jugendausschusses, Sportfreund Michael Helbig, stellte dieser zunächst die aktuellen Bestimmungen noch einmal dar und zugleich neue Ansätze zur Diskussion.

 

Nach regem Austausch einigte man sich mehrheitlich auf folgende Richtlinien und Modifikationen für die Nachwuchsteams in der kommenden Saison 2022/2023 und den jeweiligen Altersklassen:

 

A-Junioren:

  • Erneut gemeinsamer Spielbetrieb mit dem Kreisfußballverband Nordwestmecklenburg auf Kreisebene.
  • Großfeld, 11 gegen 11, „Norwegermodell“ möglich.
  • Zusätzlich zu den Spielen in der A-Jugend darf an Spielen im Männerbereich auch am gleichen Spieltag teilgenommen werden (mit vollendetem 18. Lebensjahr).


B-Junioren:

  • Großfeld, 11 gegen 11, „Norwegermodell“ möglich.
  • Eine Staffel mit 7 Mannschaften Kreisoberliga und Kreispokal


C-Junioren:

  • Verkürztes Großfeld (von Strafraum zu Strafraum), 9 gegen 9, mit Abseits.
  • Spielbetrieb auch auf Nebenplatz möglich, wenn Mindestmaße von 60 Meter mal 45 Meter eingehalten werden können.
  • Eine Staffel mit 11 Mannschaften Kreisoberliga und Kreispokal.

 

D-Junioren:

  • Kleinfeld (Halbfeld), 8 gegen 8.
  • 2 Staffeln: Staffel Ost mit 10 Mannschaften, Staffel West mit 12 Mannschaften Kreisoberliga und Kreispokal; der Meister wird unter den Staffelsiegern ausgespielt.

 

E-Junioren:

  • Verkleinertes Kleinfeld, 7 gegen7.
  • Vorrunde („wie gehabt“) in regional eingeteilten Staffeln mit maximal 6 Mannschaften; Rückrunde mit 4 anderen Teams, dabei regionale Trennung in Ost und West („Autobahn 14 als geografische Grenze“). 

 

F-Junioren:

  • Fairplay-Liga nach Regeln für Kinderfußball in 2 Staffeln.
  • Es wird parallel auf 2 Spielfeldern gespielt:
  • Spielfeld 1: 40 Meter x 25 Meter bei 4-1 gegen 4-1 Spieler*innen auf Kleinfeldtore,
  • Spielfeld 2: 25 Meter mal 20 Meter bei 3 gegen 3 Spieler*innen auf Minitore (Bazooka-Tore).
  • Gespielt wird dreimal im Monat. Ein Wochenende ist spielfrei bzw. kann für eine „freie Spielform“ genutzt werden, beispielsweise für ein Turnier; kann jeder Verein individuell entscheiden und organisieren (der freie Spieltag liegt praktisch „in Vereinsverantwortung“).
  • Trainer*innen fungieren generell als „Spielbegleiter“.
  • Besondere Spielregeln: Es gibt keine Einwürfe und Eckbälle mehr, sondern es wird eingedribbelt bzw. eingekickt; dabei ist keine direkte Torerzielung nach Eindribbeln/Einkicken möglich.
  • Keine Aufführung von Tabellen im DFBnet.

 

Jugendobmann Michael Helbig hob hervor, dass die Bestimmungen „nicht in Stein gemeißelt“ seien. „Wir werden uns im Februar/März nächsten Jahres wieder zusammenfinden und darüber sprechen, was gut und auch schlecht lief.“ Dann erfolgt eine weitere Bestandsaufnahme. Unisono waren sich alle Beteiligten dahingehend einig, dass der Spielspaß der jüngsten Fußballer*innen jederzeit im Vordergrund stehen sollte.

 

Die festgelegten Bestimmungen werden den Vereinen auch noch einmal ausführlich und in Schriftform zugesandt. Bei Fragen stehen sowohl der Jugendobmann Michael Helbig als auch alle weiteren Vorstands- und Ausschussmitglieder gern zur Verfügung.

Crivitzer Matthias Krull bei „Danke Schiri.“-Gala ausgezeichnet

Crivitz/Frankfurt • Wenn der Schiedsrichter nach einem Fußballspiel nicht Gesprächsthema ist, hat er in der Regel eine gute Leistung gezeigt. Er ist zwar Leiter des Spiels, steht aber nicht gern im Mittelpunkt. Das ist bei der Veranstaltung „Danke Schiri.“ ganz anders. Es ist ein beliebtes und toll organisiertes Event für Schiedsrichter aus den Amateurklassen, um ihnen für ihr zumeist jahreslanges ehrenamtliches Engagement zu danken und entsprechende Anerkennung zu zollen.

 

In diesem Jahr folgten insgesamt 63 Unparteiische aus den 21 Landesverbänden der Einladung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach Frankfurt am Main. Darunter war auch Matthias Krull aus Crivitz, der im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern in der Alterskategorie „Unter 50 Jahre“ aus den Nominierten der angesiedelten sechs Kreisverbände als Sieger hervorging.

 

Folglich verbrachte Matthias – der in Westmecklenburg bei nahezu allen Sportfreundinnen und Sportfreunden als „Krulli“ bekannt (und insbesondere unter den Schiedsrichterkameraden sehr beliebt) ist – am vergangenen Wochenende (7./8. Mai 2022) unvergessliche Tage in der Mainmetropole. „Von der Ankunft bis zur Abreise stand der Schiedsrichter beziehungsweise die Schiedsrichterin im Vordergrund“, zeigte sich der 41-jährige Referee von der Sportvereinigung Cambs-Leezen Traktor begeistert. „Alles war perfekt organisiert. Es war wirklich ein absolutes Highlight!“

 

Davon gab es so einige. Nach der Bundesliga-Konferenz am Samstagnachmittag erfolgte abends die glamouröse Festveranstaltung mit Persönlichkeiten des nationalen Sports wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf, „Moderator“ und DFB-Lehrwart Lutz Wagner sowie den beiden Bundesligaschiedsrichtern Frank Willenborg und Felix Zwayer. Letzterer leitete an dem darauffolgenden Sonntag die Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach, zu der die Preisträger*innen natürlich ebenfalls eingeladen waren.

 

Unterm Strich eine „tolle Veranstaltung, die jeder Unparteiische einmal in seinem Leben mitgemacht haben sollte“, lobte Matthias Krull, der neben vielen spannenden Eindrücken auch einige Souvenirs wie ein eigenes „Danke Schiri.“-Shirt mitnehmen durfte.

 

Der Kreisfußballverband Westmecklenburg bedankt sich ebenfalls bei diesem verdienten Sportfreund. Danke „Krulli“ für nahezu ein Vierteljahrhundert als Jugendtrainer, aktiver Schiedsrichter, Beobachter, Ansetzer, Funktionär und Freund unseres geliebten Fußballsports.

 

Weitere Infos und visuelle Eindrücke unter https://bit.ly/3FHyReS

Sportfreunde des TSV Goldberg geehrt

Goldberg • Es sind die guten Seelen“, die einen Verein tragen, ihre wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeiten oftmals jedoch im Hintergrund ausüben. Diese hohe Einsatzbereitschaft kann gar nicht hoch genug honoriert werden. Verdiente Persönlichkeiten des TSV Goldberg wurden deshalb kürzlich sowohl vom Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV MV) als auch vom Kreisfußballverband Westmecklenburg (KFV WM) für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

 

So erhielten zwei Ehrenamtler aus den Händen von Detlef Müller, 1. Vizepräsident des LFV MV:

  • Sportfreund Karsten Gutsche die Ehrennadel des LFV MV in Gold und
  • Sportfreund Gerd Franke die Ehrennadel des LFV MV in Silber.

Vom KFV WM wurden acht Ehrenamtler geehrt. Folgende Sportfreunde erhielten die Ehrennadel des KFV WM in Bronze:

  • Carsten Vorreiter,
  • Dave Westphal,
  • Enrico Dietrich,
  • Hans Winter und
  • Robert Bening.

Zudem wurden folgende Sportfreunde mit der Ehrennadel des KFV WM in Silber ausgezeichnet:

  • Alexander Litzendorf,
  • Ricardo Lehners und
  • Thomas Wierzejewski.


Allen Sportfreunden herzlichen Glückwunsch!

Konfliktmanagement für Unparteiische

Parchim-Dargelütz • „Stress- und Konfliktmanagement“ lautete das Thema der Lehrveranstaltung am vergangenen Samstag (26. März 2022) für alle Unparteiischen im Kreisfußballverband Westmecklenburg. Mehrere unsportliche Vorfälle gegenüber Schiedsrichter*innen in jüngster Vergangenheit im Amateur- und Profisport zeugen von der Wichtigkeit der Behandlung und Aufarbeitung dieser Thematik. Der Kreisschiedsrichterausschuss hatte dafür drei Expert*innen eingeladen.

 

Verbale Entgleisungen von Spielern und Offiziellen, körperliches Bedrängen auf und neben dem Platz, sogar mehrere Spielabbrüche in jüngster Vergangenheit. Nicht zuletzt der „Becherwurf“ eines Zuschauers in Bochum auf den Schiedsrichterassistenten hat gezeigt, dass die Hemmschwelle gegenüber Unparteiischen (leider) weiter sinkt. Die unsportlichen Vorfälle sowie Übergriffe nehmen deutschlandweit zu, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Dies zeigen auch die Fallzahlen des Sportgerichtes im Kreisfußballverband Westmecklenburg e. V. (KFV WM). Die Folge: Immer mehr Schiedsrichter*innen hängen die Pfeife „an den Nagel“. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat der Schiedsrichterausschuss des KFV WM ein Seminar zum Thema Stress- und Konfliktmanagement konzipiert. Hierzu wurden eigens drei Referent*innen sowie Vertreter des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern in die Bildungsstätte „Lütt Pütt“ nach Parchim eingeladen.

 

So beleuchtete Mike Gielow – ehemaliger Zweitliga-Referee und aktueller Beobachter in der Frauen-Bundesliga – kritische Situationen und Unsportlichkeiten gegen Unparteiische aus regeltechnischer Sicht. Der Sportrichter gab insbesondere anwesenden jungen Schiedsrichter*innen wichtige Tipps für die Praxis mit auf den Weg. „Klarer Pfiff, den Spieler stellen, Blickkontakt, dazu Ansprachen und Verwarnungen immer in einem gewissen Abstand von etwa zwei Metern aussprechen.“ Dabei gilt generell: „Sicherheit geht vor Schnelligkeit!“

 

Mimik und Gestik sind auch für den zweiten Referenten, Deeskalationstrainer Thorsten Rosenbäck, wichtige „Werkzeuge“, um sich auf dem Platz Gehör und Respekt zu verschaffen sowie als Autorität anerkannt zu werden. „Ruhig und professionell bleiben, erst deeskalieren – dann reagieren, stringente Körpersprache mit einbringen.“ So helfe es auch, sich vorher „Sätze zurechtzulegen, weil sich gewisse Situationen entsprechend wiederholen“.

 

Die dritte Expertin, Ernestin Lauber, vermittelte ihr Fachwissen als Sportpsychologin. Sie ging speziell auf (überkochende) Emotionen, deren Entstehung und auf Möglichkeiten ein, wie in solchen Situationen reagiert werden kann. Auch sie konnte den Schiedsrichter*innen fundierte Erfahrungswerte für den „sportlichen Alltag“ an die Hand geben. Im regen Austausch konnten gemeinsam Lösungswege für gewisse Konfliktsituationen aufgezeigt werden.

 

Im Kontext der Reflexion wurde noch einmal verdeutlicht, dass in solchen Situationen niemand allein gelassen wird und die Unparteiischen auf ein vorhandenes Netzwerk des Kreis- und Landesfußballverbandes zur Unterstützung zurückgreifen können.

 

Im Rahmen der lohnenden Veranstaltung gab es aber auch Zeit für den einen oder anderen Plausch mit Kolleg*innen, welcher zuletzt infolge der Corona-Pandemie oftmals viel zu kurz kam. Daneben blieb auch Zeit für eine Auszeichnung. So wurde die Schiedsrichterin Pauline Meincke vom SV Stralendorf für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel des KFV WM in Bronze ausgezeichnet. Mit ihren erst 22 Jahren hat sie schon rund 390 Spiele geleitet und konnte dabei bereits Erfahrungen als Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga sammeln. Die Ehrung erhielt sie aus den Händen von Schiedsrichterobmann Robert Holst.

5. Wechsel im Herrenbereich möglich

Im Westmecklenburger Herrenspielbetrieb sind ab dem 1. April 2022 ebenfalls bis zu fünf Auswechslungen erlaubt.

 

Westmecklenburg • Ab dem 1. April 2022 ist in den Spielen im Herrenbereich eine fünfte Auswechslung möglich. Jene können in drei Wechselperioden vorgenommen werden. Das hat der Kreisfußballverband Westmecklenburg beschlossen, der wiederum dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern folgt, der zuvor seine Spielordnung dahingehend geändert hat. 

 

Der erweiterte Vorstand des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat vor wenigen Tagen eine Änderung für das Wechselkontingent im Spielbetrieb der Herren beschlossen. Demnach stehen den Mannschaften auf Landesebene in Pflichtspielen ab dem 1. April 2022 insgesamt bis zu fünf Auswechslungen zur Verfügung.

 

Dieser Regelung schließt sich der Kreisfußballverband Westmecklenburg e. V. nun an, sodass ab dem 1. April dem Herrenspielbetrieb des Kreisfußballverbandes Westmecklenburg ebenfalls fünf Auswechslungen pro Pflichtspiel zur Verfügung stehen. Das erweiterte Wechselkontingent von bis zu fünf Spielern muss je nach Bedarf in der regulären Spielzeit innerhalb von maximal drei Gelegenheiten ausgeschöpft werden. 

Bei Partien mit Verlängerung (Pokalbegegnungen) gibt es eine zusätzliche vierte Möglichkeit innerhalb dieser Zeit. Darüber hinaus können die Wechsel auch in der bzw. den Halbzeitpausen sowie in der Pause zwischen regulärem Spielende und Beginn der Verlängerung vorgenommen werden.

 

Grund für die beschlossene Änderung ist die pandemiebedingte Zunahme an kurzfristig aufeinanderfolgenden Spielterminen aufgrund einer erhöhten Zahl an Nachholspielen. Weil dieser Umstand nach aktuellem Stand für die kommende Saison 2022/2023 und gegebenenfalls auch für die nachfolgende Zeit nicht ausgeschlossen werden kann, wurde die Neuregelung vorerst ohne zeitliche Befristung getroffen.

Die Wechselkontingente in allen anderen Altersklassen bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

3G auf den Sportanlagen

Welche Corona-Regeln gelten aktuell eigentlich auf unseren Sportplätzen, insbesondere auch in den Sanitärgebäuden? Der Gesetzgeber hat die Schutzverordnung einmal mehr modifiziert. So gilt momentan und bis auf Weiteres die 3G-Regelung, das heißt, Ein- bzw. Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete bei Sportveranstaltungen. Bei der Anzahl an Zuschauer*innen gibt es dagegen keine Beschränkungen. In den Innenbereichen ist zudem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische oder FFP2-Maske) vorgeschrieben. Die Heimvereine sind weiterhin in der Pflicht, ein entsprechendes Hygienekonzept vorzulegen und dieses bei ihren Partien auch anzuwenden.

 

Nähere Infos zu den neuen Regelungen sind auch auf der Website des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu erfahren.

Schiedsrichtergilde sucht neue Mitstreiter*innen

Westmecklenburg • Unter den Mottos „0% Ballbesitz, 100% Kontrolle“ und „Andere sammeln Punkte, DU Selbstbewusstsein“ wirbt der Schiedsrichterausschuss des Kreisfußballverbandes Westmecklenburg (KFV WM) aktuell wieder um neue Schiedsrichter*innen.

Ab 12. März 2022 können sich Interessenten in einem knapp sechswöchigen Kurs zum Schiedsrichter bzw. zur Schiedsrichterin ausbilden lassen. „Dieser wird in Kombination aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen durchgeführt“, weiß Lehrwart Michael Bernowitz zu berichten. „Am Ende müssen die Absolvent*innen einen Theorie- und ein Sporttest absolvieren, ehe sie als ausgebildete Schiedsrichter*innen gelten und ihre ersten Spiele leiten“, erklärt Bernowitz weiter.

Und auch hier werden die Schiedsrichter*innen nicht alleine gelassen. „Im Anschluss an die Prüfung bekommen die Absolvent*innen einen Mentor zugeteilt, welcher als erster Ansprechpartner bei allen Anliegen rund um das Hobby an der Pfeife dient. Er fungiert als Begleiter und Ratgeber bei den ersten Spielen und unterstützt bei Themen wie Lehrabenden, Hausregeltrainings etc.“, erklärt Tobias Mann, Mentoringverantwortlicher im Schiedsrichtausschuss. 

 

In Abhängigkeit von den gezeigten Leistungen und dem Engagement ist auch eine gezielte Förderung im Rahmen des Förderkaders möglich. Dabei genießt der Förderkader seit Jahren einen guten Ruf im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern und weit über diese Grenzen hinaus. „Mit Hannes Ventzke (Herren-Oberliga) und Pauline Meincke (Frauen-Regionalliga) agieren bereits heute zwei ehemalige Talente im überregionalen Bereich. Weitere ehemalige Talente verfügen über die Anlagen, diesen Weg ebenfalls zu bestreiten“, berichtet der Leiter des Förderkaders, Michael Holste, selbst ehemaliger Verbandsligareferee. „Es gab kaum einen besseren Moment, um als Schiedsrichter*in durchzustarten.“, resümiert Michael Bernowitz. Doch auch unabhängig von dem Leistungsgedanken lohnt es allemal, sich der „schwarzen Gilde“ anzuschließen. So winken neben einer Aufwandsentschädigung und freiem Eintritt bei allen Spielen des Deutschen Fußballbundes auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung und wertgeschätzter Teil eines über 100-köpfigen Teams zu werden. 

 

Interessierte können sich direkt beim Lehrwart im Schiedsrichterausschuss KFV WM, dem Sportfreund Michael Bernowitz, melden:

Zudem finden angehende Unparteiische auf der Website des KFV WM 
– 
www.kfv-westmecklenburg.de – unter der Rubrik „Schiedsrichter“ weitergehende Informationen – oder erhalten diese auch bei ihrem örtlichen Fußballverein. 


Also nichts wie ran an die Pfeife!

Verdienstnadel des Nordostdeutschen Fußballverbandes ( NOFV )

für Manfred Tober und Siegfried Bussewitz von der SG03 Ludwigslust / Grabow

 

Dargelütz : Auf dem 4. Ordentlichen Verbandstag des Kreisfußballverbandes Westmecklenburg e.V. am 20.08.2021 in Dargelütz, standen mit dem 75 jährigen Manfred Tober und dem 80 jährigen Siegfried Bussewitz von der SG03 Ludwigslust / Grabow, zwei Sportfreunde im Mittelpunkt die den Fußball in unserer Region über Jahrzehnte geprägt haben.

Aus den Händen des Präsidenten des Landesfußballverbandes MV Joachim Masuch, erhielten beide Sportfreunde für ihre Verdienste für den Fußball in unserer Region, die Verdienstnadel des NOFV überreicht.

Sportfreund Tober ist seit dem 16.05.1968 als Schiedsrichter überwiegend auf Kreisebene aktiv und leitet immer noch Spiele auf Nachwuchsebene. Zudem ist er seit 1993 Staffellleiter in verschiedenen Altersklassen im Nachwuchs unseres Kreisfußballverbandes, für den er auch 8 Jahre als Kassenprüfer aktiv war.Sportfreund Bussewitz ist mit seinen 80 Jahren der älteste noch aktive Schiedsrichter unseres Bundeslandes. Auch seit den 60 ziger Jahren als Schiedsrichter aktiv ist der Sportfreund für seinen Verein auch heute noch unverzichtbar. An den Spieltagen ist er Ordner, Kassierer bei Spielen der 2. Mannschaft des Vereins und sichert die Schiedsrichter Versorgung im Grabower Waldstadion ab.

Der KFV Westmecklenburg e.V. gratuliert den beiden Sportfreunden zu dieser Auszeichnung und wünscht ihnen noch viele gesunde Jahre.

Nach mehr als zwölf Jahren: Gottschling übergibt "Staffelstab" in Westmecklenburg

Der neue Vorstand des KFV Westmecklenburg (v.l.): Alfred Huschka, Claudia Bauer, Dieter Karczewski, Robert Holst, Sandra Krietsch, Michael Helbig, Uwe Kanter und Frank Tiede sowie der Sportgerichtsvorsitzende Joachim Bauer und Beisitzer Gunnar Timm. Es fehlen: Harald Kleemann (KFV-Vorstand Öffentlichkeitsarbeit) und Harald Geistlinger (Beisitzer Sportgericht). [Foto: Sven Bauer]

Der Kreisfußballverband (KFV) Westmecklenburg hat sich im Zuge seines 4. Ordentlichen Verbandstages am 20. August 2021 in Parchim-Dargelütz personell neu aufgestellt. So hat unter anderem der bisherige Vorsitzende Wolfgang Gottschling, der den KFV seit dessen Gründung im Jahr 2009 geführt hat, das Zepter an seinen bisherigen Stellvertreter Dieter Karczewski abgegeben. Der 71-jährige Gottschling, der vor seinem langjährigen KFV-Vorsitz zwischen 2004 und 2009 schon die Geschicke beim damaligen Fußballkreis Ludwigslust leitete, wurde auf der Veranstaltung derweil zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Darüber hinaus wurde er auch mit der Verdienstnadel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgezeichnet. Selbige Ehre erhielt auch Spielobmann Alfred Huschka, der seine Funktion mit den Stimmen der anwesenden Delegierten auch in den kommenden Jahren weiterhin ausführen wird.

Vorstandsmitglieder werden reduziert

Neue Ehrenmitglieder des KFV Westmecklenburg sind Uwe Ohlrich, Sven Förster und Manfred Siemer. Alle Drei gehörten bis dahin in verschiedenen Rollen zum KFV-Vorstand, verzichteten aber ebenso wie Jürgen Schönsee auf eine mögliche Wiederwahl. Im Rahmen der personellen Neubesetzung wurde die Struktur verschlankt, so dass künftig nur noch neun statt der bisherigen elf Personen dem Vorstand angehören. Neben Karczewski und Huschka sind das auch die neu ins Amt gewählten Claudia Bauer (Schatzmeisterin), Michael Helbig (Jugendausschuss) und Frank Tiede (Ehrenamtsbeauftragter). Das neunköpfige Gremium komplettieren Robert Holst (Schiedsrichter), Sandra Krietsch (Frauen-, Mädchen und Schulfußball), Uwe Kanter (DFBnet) und Harald Kleemann (Öffentlichkeitsarbeit).

Drei Kernziele für die kommende Amtszeit

Gegenüber dem LFV-Medienpartner von der Schweriner Volkszeitung (SVZ) erklärte der neue Vorsitzende Dieter Karczewski (69) nachfolgende Punkte als wesentliche Ziele für die bevorstehende Amtszeit: Die Kommunikation mit den Vereinen solle verbessert, neue Strukturen in der Organisation und Arbeit des Vorstandes geschaffen und eine qualifizierte Zusammenarbeit mit dem Landesfußballverband, der in Dargelütz mit Präsident Joachim Masuch und Vizepräsident Detlef Müller vertreten war, erreicht werden.

Zwei weitere verdiente Ehrenamtler wurden auf dem KFV-Verbandstag ebenfalls mit Auszeichnungen versehen: So nahmen Siegfried Bussewitz (80, ältester aktiver Schiedsrichter in MV) und Manfred Tober (75, Mitglied im KFV-Jugendausschuss) die Verdienstnadel des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) mit nach Hause.

Personelle Veränderungen im KFV Westmecklenburg: Aus dem bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Gottschling (l.) wird der Ehrenvorsitzende, aus dem bisherigen Stellvertreter Dieter Karczewski (2.v.r.) wird der neue Vorsitzende. LFV-Präsident Joachim Masuch (2.v.l.) und sowie LFV-Vizepräsident und Ehrenamtsbeauftragter Detlef Müller (r.) waren beim Verbandstag in Parchim vor Ort. [Foto: KFV]

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